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„Wir sind das erste politische Tech-Startup in Berlin“

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Cosmonauts & Kings

„Wir sind das erste politische Tech-Startup in Berlin“

Porträt. Zwei junge Gründer wollen Deutschlands Wahlkämpfern Daten-Nachhilfe geben. Kann das in Zeiten von „Fake News“ und „Social Bots“ funktionieren?
8. August 2017 | Timo Brücken
cundk

Gründer von Cosmonauts & Kings: Juri Schnöller und Jochen König (von links)

Technologie und Politik, das ist spätestens seit der Wahl Donald Trumps ein vergiftetes Thema. Vor ein paar Jahren, zu Zeiten des Arabischen Frühlings, glaubten viele noch an die positive Kraft sozialer Medien, heute herrscht vor allem Angst – vor „Fake News“, „Social Bots“ und Manipulations-Kampagnen auf Facebook. Diese seien schuld an der aktuellen US-Regierung, heißt es, am Brexit sowieso. Und was werden sie erst bei der bevorstehenden Bundestagswahl anrichten?

„Technologie verändert die Art und Weise, wie wir in der Gesellschaft diskutieren und wie unsere Meinungsbildung stattfindet“, sagt Jochen König. „Aber das in allererster Linie nur als Gefahr zu sehen, finden wir falsch.“ König ist einer von zwei Gründern von Cosmonauts & Kings, dem nach eigener Aussage „ersten politischen Tech-Startup in Berlin“. Ja, der Einfluss von Technologie auf Politik und Wahlkämpfe löse Ängste aus, das sei verständlich. Aber: „Die Antwort von progressiven politischen Kräften kann nicht sein: Damit wollen wir lieber überhaupt nichts zu tun haben – und verlieren so vielleicht noch mehr den Zugang zu den Menschen als ohnehin schon“, sagt König.

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Cosmonauts & Kings will die bessere Antwort liefern: „Daten in kommunikatives Handeln für Politik übersetzen“, wie König und sein Mitgründer Juri Schnöller sagen. Weniger abstrakt ausgedrückt: Alle, die ihre politische Botschaft verbreiten und andere davon überzeugen wollen – Parteien, Politiker, NGOs, Lobbygruppen, Gewerkschaften, Ministerien – können sich an das Startup wenden und bekommen technische Hilfe. „Jeder von uns stellt den Social-Media-Plattformen täglich tausende von Datenpunkten zur Verfügung, wissentlich oder unwissentlich“, sagt Schnöller. „Uns treibt die Frage um, wie man das politisch nutzbar machen kann.“

Das Ziel ist, genau die richtige Zielgruppe online mit genau der richtigen Botschaft zu erreichen. Targeting heißt das im Fachjargon. Cosmonauts & Kings nutzt dazu Daten und Erfahrung: Die Daten kommen einerseits von den Kunden des Startups, bei einer Partei können das etwa E-Mail-Adressen von Unterstützern oder Mitgliederdatenbanken sein. Andererseits nutzen König, Schnöller und ihre Mitarbeiter die sozialen Netzwerke: 18- bis 25-Jährige im Großraum Berlin finden, die sich für das Bedingungslose Grundeinkommen interessieren? Aber nur solche, die schon mal bei Posts der Grünen auf „Gefällt mir“ geklickt haben? Bei Facebook ist das kein Problem.

Die Erfahrung kommt von den Gründern: Schnöller (27) arbeitete für die Wiederwahl-Kampagne von Barack Obama, als er mit einem Stipendium in den USA studierte, später dann für die CDU im Bundestagswahlkampf 2013 und für die Europäische Volkspartei. König (30) war unter anderem Wahlkampfleiter für einen SPD-Bundestagskandidaten, „Head of Political Affairs“ bei den VZ-Netzwerken und für den Ringier-Verlag in Sachen Digital Business in Afrika unterwegs. Im Oktober 2016 gründeten die beiden ihr Unternehmen, das in Berlin derzeit sechs Mitarbeiter hat und bis Ende des Jahres auf 10 bis 15 anwachsen soll.

Der Ruf der Branche ist angeknackst

Doch das Image der Branche ist angeknackst. Die einen sagen ihr erschreckende Fähigkeiten nach, die anderen halten alles für Scharlatanerie. Kein Fall illustriert das besser als der der britischen Agentur Cambridge Analytica: Nach der US-Wahl 2016 hieß es, das Unternehmen habe Donald Trump mithilfe von Online-Persönlichkeitsprofilen und entsprechendem Targeting zum Sieg verholfen. Datenanalyse war plötzlich gleichbedeutend mit der Manipulation von Menschen. Doch dann tauchten Zweifel auf, Cambridge Analytica habe nie den Beweis erbracht, dass es überhaupt liefern konnte, was es versprach – sagten selbst die eigenen Kunden.

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Streng genommen hat auch Cosmonauts & Kings noch nicht bewiesen, was es kann. Zumindest nicht öffentlich. Zehn Monate nach der Gründung möchten König und Schnöller gegenüber Gründerszene nicht verraten, für welche Kunden sie an welchen Kampagnen arbeiten. Nur soviel: Neun Mandanten habe man derzeit, 20 seien es bisher insgesamt gewesen, darunter Parteien, Politiker und Interessensverbände. Und auch bei der Frage, welche Tools sie einsetzen und wie die Datenauswertung genau abläuft, bleiben die Gründer vage. Die Investoren, mit denen die beiden gerade sprechen, dürften mehr wissen: Cosmonauts & Kings plant eine Finanzierungsrunde für das vierte Quartal 2017. Nach eigenen Angaben ist das Startup schon seit Gründung profitabel.

Der Bedarf für ihre Expertise sei jedenfalls da, versichern König und Schnöller, auch weil die klassischen Dienstleister hinterherhinkten. „Die etablierten Agenturen und Umfrageinstitute ziehen sich gern auf das Argument zurück, durch den deutschen Datenschutz sei alles so schwierig und ihre Möglichkeiten massiv eingeschränkt“, sagt König. „Aber das ist eine billige Ausrede. Mit dem, was existiert, ist sehr viel möglich.“ Gegen das schlechte Image der datengetriebenen politischen Kommunikation wehrt sich Cosmonauts & Kings. Gerade Targeting könne auch ein Lösungsansatz sein, zum Beispiel im Bezug auf Falschmeldungen in sozialen Medien: „Wenn ich sehe, dass Fake News kursieren, kann ich mein Targeting auch darauf ansetzen, Menschen zu informieren, dass es eine andere Perspektive auf das Thema gibt“, erklärt König.

Aktuell geschehe das größtenteils noch von Hand. „Wir wollen das, was wir tun, soweit automatisieren dass am Ende auch der Bürgermeisterkandidat einer kleinen sächsischen Stadt diese Fähigkeiten zur Verfügung hat“, sagt Schnöller. „Wir sind dann glücklich, wenn wir nicht wiederkommen müssen.“ König ergänzt: „Nur durch Automatisierung macht man die Technologie für jeden Menschen zugänglich.“ Und nicht zuletzt auch skalierbar.

Bild: Cosmonauts & Kings
Timo Brücken

Timo Brücken ist seit Juli 2017 Teil der Gründerszene-Redaktion. Zuvor war er Redakteur bei WIRED Germany und im Digital-Ressort von Stern.de. Er hat die Henri-Nannen-Journalistenschule in Hamburg absolviert.

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